Urlaub, analoge Fotografie und analoge Abzüge von MeinFilmLab.de

Hallo! Ich bin Ivan und das hier ist mein Blog! Ich dachte, da ich schon ewig nix mehr geschrieben habe, stelle ich mich mal lieber nochmal kurz vor 😉 Aber die Auszeit vor allem im Sommerurlaub hat sehr gut getan. Apropos Urlaub… ich war am Meer und hatte vorher tatsächlich mal kurz überlegt, ob ich nicht meine digitale Kamera mitnehme. Welch ein Gedanke… 🙄 Aber keine Angst, denn ich habe diesen Gedanken auch schon wieder verloren, als ich meinen Film Kühlschrank öffnete. Das wirklich schwierige war dann die Wahl der Filme und vor allem wieviel Rollen ich mitnehme. Und auch grundsätzlich die Frage, ob Kleinbild oder Mittelformat. Letztendlich habe ich nur zwei Kleinbild Kameras mitgenommen, eine für die Landschaft mit einem 21mm Objektiv und eine für Portraits/Familienbilder mit einem 50mm Objektiv. Das war relativ einfach, aber die Auswahl der Filme war nicht so easy. Ich muss zugeben, dass ich total auf Kodak Filme stehe. Ich liebe den TMAX und vergöttere den Portra und ich freue mich wie ein Keks auf den hoffentlich bald verfügbaren neuen Farbdiafilm EKTACHROME von Kodak. Anfang des Jahres habe ich es ja (in diesem Artikel) bereits kurz erwähnt, dass Kodak einen Klassiker wieder herausbringt. Auf meine Anfrage vor Kurzem übrigens, ob es denn schon einen genauen Termin geben wird, hieß es seitens Kodak, dass sich der Termin auf das 1. Quartal 2018 verschoben hat und ein genaues Datum leider noch nicht feststeht. Aber er wird kommen!

Zurück zum Kühlschrank. Ich stand da also vor dem Berg an Filmen und griff intuitiv zu meinem Kodak Portfolio an frischen Filmen. Aber da ich vor Kurzem einen Schwung Filme für wirklich sehr kleines Geld gebraucht kaufte, war ich wirklich hin und her gerissen. Die mussten nämlich auch verbraucht werden, da das Mindesthaltbarkeitsdatum in diesem Jahr liegt. Und in diesem Schwung befanden sich gut ein Dutzend neuer Fuji PRO 400H Filme, auf die ich ziemlich neugierig war, wie sie sich denn in der prallen Sonne an der Adria machen würden. Und um es kurz zu machen, der Großteil meiner Urlaubsbilder entstand auf diesem Fuji Filmtyp. Ich habe ihn ähnlich wie ich es mit den Portra Filmen mache, überbelichtet (anstatt ISO 400 auf ISO 100 belichtet) und normal entwickeln lassen, also KEINE Pull Entwicklung angefragt. Aber im Vergleich zu Kodak’s Portra wirken die Fuji Farben etwas kühler. Doch insgesamt steht die Fuji Qualität den Kodak Filmen in nichts nach. Letztendlich ist es Geschmackssache und ehrlicherweise hätte ich mir zwar auch den etwas wärmeren Ton der Kodak Portra Filme gewünscht, aber es war eine nette Abwechslung. Und der nächste Urlaub kommt bestimmt. Da verwende ich garantiert auch wieder den Portra.

Entwicklung, Abzüge, Filmlabor
Wie gewohnt schickte ich meine Filme zu dem kleinen, aber feinen Unternehmen meinfilmlab.de, um diese sowohl entwickeln, als auch Scannen zu lassen. Aber dieses Mal habe ich mich auch für Abzüge entschieden. Es gibt hier nämlich die Möglichkeit, Abzüge zum Pauschalpreis anfertigen zu lassen. Abzüge (oder auch gedruckte Fotos) gehören meiner Ansicht nach an jede Wand, die man sich anschauen kann. Denn Prints machen glücklich 🙂 Wenn man einen Film zum Entwickeln und Scannen bei MeinFilmLab in Auftrag gibt, kann man nämlich recht bequem diesen Film auch analog auf Papier entwickeln lassen. Das Ganze kostet dann für eine Kleinbildrolle 5,- EUR und für eine Mittelformat Rolle 3,- EUR pauschal. Man erhält Abzüge in der Größe 10×15 (bzw. im 6×6 Format dann 15×15) wahlweise in Glanz oder Lustre auf professionellem Fuji DPII Papier und eben 100% analog entwickelt. Dieses Pauschalangebot ist nicht nur rein rechnerisch günstiger als eine seperate Bestellung von Abzügen, die mit 0,25 EUR pro Foto fast das doppelte kostet. Was es meiner Meinung nach noch attraktiver macht, ist die Tatsache, dass es sich hierbei tatsächlich um 100% analoge Abzüge handelt, die mit einer außerordentlich hochwertigen Qualität angefertigt werden. Der Verarbeitungsprozess ist mir im Detail zwar nicht bekannt, aber grob beschrieben gibt es wohl einen optischen Scanneraufsatz, der vom Negativ Direktabzüge machen kann! Sowas bietet wohl keiner mehr an. Das Negativ wird mit LED durchleuchtet und dann mittels Laser auf silberhalogenid Papier belichtet. Anschließend wird das Fotopapier chemisch in dem sog. CP48 Prozess, einem Fuji eigenen RA4 Prozess entwickelt und voilà: am Ende kommen wundervolle analoge Erinnerungen auf analogem Papier zustande. Ich liebe einfach diese Abzüge! Ihr müsst das mal ausprobieren!

Randnotiz
Da ich ab und an darauf angesprochen werde, nur um es nochmal klarzustellen, ich werde NICHT gesponsort. Ich bin weder käuflich, noch kommerziell aufgestellt. Ich habe nichts davon, Empfehlungen auszusprechen. Das was mich glücklich macht, gebe ich einfach nur gerne weiter. Und da ich in diesen Dingen sehr sorgfältig bin, empfehle ich nichts, wovon ich nicht auch wirklich 100%ig überzeugt bin.

Urlaubsbilder
Hier mal eine kleine Auswahl meiner letzten Urlaubsbilder. Und was mich noch interessieren würde…wie fotografiert ihr eigentlich im Urlaub? Welche Filme verwendet ihr? Und vor allem, wo entwickelt ihr diese?

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Ivan ! Im Urlaub benutze ich zu 95% s/w Filme von Kodak und ilford und farbtechnisch benutze ich Lomo und Kodak Porta Filme , diese lasse ich bei dem Laborprofi Oliver Rolf in Hamburg entwickeln und ein scannen. Das gute bei Oliver ist das es zu den belichteten Filmen immer einen Text mit auf den Weg gibt. Lasse meine Filme schon seit Jahren von Oliver entwickeln. Wir fotografieren beide im Mittel und Groß Format bis 20×30 Oliver bis 30×45. Lg aus Hamburg wolfram

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