Kontraste Baby!!! (free Lightroom preset download)

Heute gibt es ein Lightroom preset zum download für euch am Ende des Artikels, incl. 4-Schritte Anleitung zum Import in Lightroom und ein paar meiner Gedanken zum Thema Kontraste. Alles kostenfrei! 🙂

Habt ihr mal über Kontraste nachgedacht? Nein, ich meine nicht die Sieben Farbkontraste von Johannes Itten und auch nicht das Fernsehmagazin der ARD. Ich spreche von dem simplen Unterschied zwischen den hellen und dunklen Bereichen, umgangssprachlich bekannt auch als Brillanz.

Was wäre das Leben wohl ohne Kontraste? Doch nur noch langweilig. Immer eine Linie fahren? Immer nur geradeaus? Immer nur eine Seite scheinen lassen? Nein, das Leben (mit der Fotografie) muss dunkle Tiefen haben, helle Lichter besitzen, starke Unterschiede zwischen den einzelnen Facetten hervorbringen und so erscheinen, als ob es nicht perfekt ist. Der Umfang der Kontraste muss groß sein, damit es spannend bleibt und nicht im Standard erstickt. Die Spannung kann nur durch die eigene subjektive Interpretation erhalten bleiben und dafür benötigt sie ausreichend Raum. Die Farben müssen verschwinden, um dem Kern der Aussage ausreichend Platz zu lassen. Nur dann ist es Fotografie, nur dann ist es perfekt!

Was meint ihr? Mit oder ohne Kontraste? Muss Farbe fehlen? Oder übertreibe ich etwas? 🙂
Natürlich ist das etwas überspitzt formuliert, aber mich würde wirklich interessieren, wie ihr zu Kontrasten steht.

Mal abgesehen von meinem noch existierenden Urlaubsmodus – die Frage WARUM man fotografiert ist wesentlich spannender als die Frage, welches Foto Equipment man sich als nächstes kaufen will. Wenn man nämlich die WARUM Frage beantworten kann, stellt sich die Frage nach dem Equipment gar nicht mehr, da man dann genau weiß, was man braucht und was man nicht wirklich benötigt.

Das folgende Bild hat übrigens mein jüngster Sohn mit meiner Nikon aufgenommen, als ich wohl genau über dieses “WARUM” nachgedacht habe. Das entsprechende Lightroom preset für diese Schwarzweiss Bearbeitung gibt es hier als kostenlosen Download. Es ist meine eigene Zusammenstellung und diese benutze ich immer dann, wenn ich Kontraste sehen will 🙂

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DOWNLOAD: Kontraste_Baby.zip

Anleitung LR preset importieren:

  1. ZIP Datei entpacken
  2. in Lightroom im Entwicklungsmodus (Taste D drücken) im linken Panel auf einen Ordner eurer Wahl rechts-klicken
  3. im Kontextmenü “importieren” auswählen
  4. LR preset auswählen und importieren
  5. sich freuen 🙂

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Beauty of film photography

Heute möchte ich nur ein Foto zeigen. Ein Foto aus meiner analogen Kamera. Irgendeine Nikon mit irgendeinem Objektiv. Die “Exif” Daten hab ich vergessen. Aber ich weiß noch, welchen Film ich verwendet habe: es war ein Fuji Pro 400H Kleinbildfilm

Es ist wirklich anders. Das Kribbeln in der Magengegend, das ich nach dem Auslösen hatte, weil ich nicht wusste, wie das Foto geworden ist, hielt bis zu dem Tag an, an dem ich die gescannten Negative endlich erhalten habe. Ehrlich! So viel Adrenalin, so viel Vorfreude und so viel Zeit nur für ein Foto. Erstaunlich wie geduldig ich dabei geworden bin. Die Schnelllebigkeit unserer heutigen Zeit geht mir manchmal ziemlich auf die Nerven. Alles rast sprichwörtlich an mir vorbei und oft genug rase ich mit. Neulich habe ich es tatsächlich geschafft, ein ganzes Album komplett durchzuhören, ohne durch die einzelnen Lieder durch zu scannen, vorzuspulen oder gar meine ganze Playlist innerhalb weniger Minuten kurz an mir akkustisch vorbei ziehen zu lassen. Faszinierend…

Aber ich will weder pathetisch werden, noch möchte ich philosophieren. Heute möchte ich nur ein Foto zeigen. Ein Foto aus meiner analogen Kamera. Irgendeine Nikon mit irgendeinem Objektiv. Die “Exif” Daten hab ich vergessen. Aber ich weiß noch, welchen Film ich verwendet habe: es war ein Fuji Pro 400H Kleinbildfilm…

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…es war ein herrlicher sonnendurchfluteter Tag

…und die analogen Fotos lassen immer noch auf sich warten! Der Postweg nach Spanien ist scheinbar nicht der kürzeste. Aber da ich die Rechnung bereits zahlen durfte, wird es wohl bald soweit sein. Bis dahin, schnappt euch eure Kamera, geht raus und fotografiert! 🙂

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…und nochmal Lena

Ich berichtete ja bereits kurz von dem Workshop, den ich besuchte. Die analogen Filme lassen allerdings immer noch auf sich warten. Und da ich diese unbedingt auch sehen will, bevor ich alle weiteren digitalen Fotos zeige, müssen wir uns halt noch etwas gedulden. Aber ich habe die Filme wenigstens sicher außer Landes bringen können 🙂 Genau, dieses mal dachte ich mir, teste ich das in Valencia ansässige Unternehmen Carmencita Film Lab aus. Preislich liegen die sogar unter dem, was ich bei dem hiesigen Fotofachhändler in Frankfurt Bockenheim ausgeben muss. Allerdings habe ich, was die Qualität angeht, bisher nur positives lesen und sehen können. Ich bin also auf die Ergebnisse sehr gespannt. Der Bericht dazu und zu dem Workshop folgt mit Sicherheit bald.

Bis dahin möchte ich euch noch mal ein Foto von Lena zeigen. Was mich besonders an ihr fasziniert ist ihr Blick. Aber seht selbst…

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Bitte einmal Creative Walk und zurück

Bevor ich anfange zu erzählen, was überhaupt ein “Creative Walk” ist und was ich damit zu tun habe, muss ich euch erst mal die Geschichte eines Handmodels erzählen. Wenn ihr das nicht lesen wollt, scrollt einfach gleich runter zu den Bildern des letzten Walks. Uns hatte übrigens an diesem Tag die wunderbare und sehr souveräne Anna Janina als Model unterstützt. Vielen Dank an dieser Stelle an dich.

Und für Freunde von langen und sinnfreien Texten einfach weiterlesen 🙂

Also, es war einmal so ein Typ, der wollte eigentlich nie vor die Kamera, daher entschloss er sich Fotograf zu werden. Doch eines Tages startete er eine Laufbahn als Handmodel… 🙄 :mrgreen:

Naja, nicht ganz, aber mal ernsthaft. Ich habe schon vor einigen Jahren die Bilder von Daniel Lisbona auf flickr.com (Hier geht’s zu seinem Stream) mit verfolgt. Er ist übrigens der Veranstalter dieser Creative Walks. Damals war er noch nicht hauptberuflicher Fotograf, aber seine Arbeit hatte was interessantes. Und ich weiß nicht mehr so genau, wann er diese Sache mit den Creative Walks angefangen hat, aber das war etwas, was ich schon immer mal mitmachen wollte. Wer mich kennt weiß, dass ich Fotowalks nicht nur selber mit veranstaltet habe, sondern nichts schöner finde, als mit anderen Fotografen zusammen durch die Stadt zu ziehen und einfach nur quatschend fröhlich zu fotografieren.

Und vor einigen Wochen wie es der Zufall will, suchte Daniel für einen seiner Fotoaufträge geeignete Handmodels. Ich dachte mir nur: “Was’n das?”, bewarb mich darauf weil ich unglaublich neugierig war und wurde wohl prompt aufgrund meines mit dem iPhone professionell erstellen Portfolios vom Fleck weg engagiert. 😉 Das war echt interessant. Ihr müsst das mal machen. Sucht einfach nach Jobs, in denen Handmodels gefragt sind. Seine Hände fotografieren zu lassen ist wirklich inspirierend. Und bei dieser Gelegenheit haben Daniel und ich eben über diese Walks gequatscht. Er hat die Auswahl seiner Termine für die Creative Walk Reihe für dieses Jahr genialerweise mit meiner freien Zeit mit abgestimmt. Daher kann ich mich glücklich schätzen wenigstens aus heutiger Sicht bei allen Terminen mit dabei sein zu können.

So, zurück zum Thema. Letzten Sonntag war ich auf einem dieser Creative Walks mit dabei. Wir waren in Frankfurt unterwegs.

Die Bilder dazu und einige vom Making of und zwischendurch Quatschmachen findet ihr hier im Artikel ganz unten. Es hat Riesen Spass gemacht mit dieser kleinen Horde von Fotoverrückten. Daniel ist ein echter Profi, er hat’s einfach drauf. Ich bin mir sicher, dass auf allen Walks mit ihm neben dem Spass auch der Lerneffekt sehr groß sein wird.

Wenn ihr mehr über den Creative Walk erfahren wollt, schaut euch am besten die FAQ’s dazu an. Die nächsten Termine und das Anmeldeformular findet ihr HIER. Und ein kleines Video von Daniel mit einigen Worten zum Walk findet ihr hier auf Youtube.

Der nächste Walk findet übrigens jetzt am Sonntag, den 02.09.2012 von 13-17 Uhr in Wiebaden statt. Meldet euch lieber gleich an über dieses Anmeldeformular, denn die Plätze sind gegrenzt.

 

 

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