Last but not least – Aufgabe 05 Tamron Extreme Test

Der Tamron Extreme Test läuft zur Finalrunde an. Naja, eigentlich wird diese heute um Mitternacht beendet. Aber wir wollen ja mal nicht kleinlich sein 😉

Die fünfte und letzte Aufgabe lädt zum “Ausflug in die Makrofotografie” ein. Doch bevor ich zu meinem Ergebnis dieser Aufgabe komme, hier noch mal kurz die Fakten, um was es eigentlich ging. 

Tamron schrieb Anfang des Jahres einen bundesweiten Dauertest für das Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC PZD aus. In meinen Augen genau der richtige Weg, um Werbung zu machen. Gebt den Leuten die Spielzeuge in die Hand, die sie dann auch benutzen werden. Es haben sich laut Tamron mehrere tausend Kandidaten mit eigenen Bildarbeiten beworben. Es wurden 50 Teilnehmer ausgewählt, die alle ein Exemplar dieses Objektivs für die Dauer von einem knappen halben Jahr erhielten. Innerhalb dieser Zeit sollten 5 Bildaufgaben gelöst werden. Das coole an diesem Test ist, dass nach erfolgreichem Abschluß des Testes die Teilnehmer ihr Objektiv behalten dürfen. Ich persönlich habe mich Riesig über diese Gelegenheit gefreut. Die Ergebnisse aller Teilnehmer zu den Aufgaben findet ihr übrigens hier. Mal sehn, ob ihr meine Bilder finden könnt 😉

– Aufgabe 1: Fotografieren Sie eine attraktive Tele-Strecke
– Aufgabe 2: Eindrucksvolle Porträts
– Aufgabe 3: Das Vorher-Nachher Fototaschen-Experiment
– Aufgabe 4: Möglichst viel aufs Bild

Ich habe das “Objektiv für jede Situation” – wie es Tamron liebevoll selber nennt nun seit Ende April im Einsatz. Nach einigen dutzend Fussballturnieren, etlichen Familienfeiern, einigen just-for-fun Shootings in der Stadt oder auch eben den fünf Bildaufgaben des Tamron Testes komme ich unweigerlich zu einem klaren Fazit: ich mag es!

Ja ich möchte es nicht mehr missen. Es ist super bequem einen Objektivpark von 18 bis 270mm in einer Hand tragen zu können. Und für eine Eierlegende Wollmilchsau liefert es überraschend gute Qualität ab. Das hatte ich Anfangs wirklich nicht gedacht. Als Festbrennweiten Spezi hat man ja so seine Vorurteile gegenüber diesen Suppenzooms 🙄

Das Tamron wird zwar nie an die Abbildungsleistung und Schärfe meiner Festbrennweiten herankommen, aber jedem das Seine. Jeder Topf findet nun mal auch seinen Deckel. Letztendlich wird es meine geliebten Festbrennweiten definitiv nicht ersetzen, aber es ist ein willkommener Zuwachs, den ich für bestimmte Situationen, in denen es mir mehr auf das Gewicht meiner Ausrüstung ankommt schätzen gelernt habe.

Zurück zur fünften Bildaufgabe: dem Ausflug in die Makrofotografie. Zugegeben, dieses Obkektiv ist mit einem max. Abbildungsmaßstab von 1:3,8 alles, nur kein Makroobjektiv. Aber es mussten wohl noch Bildideen her und warum dann nicht einen Versuch in die Makrowelt wagen. Die kürzeste Einstellentfernung von knapp 49cm (gemessen ab Bildsensor) lässt aber dennoch ein wenig Kreativität und Spielraum bei den ganz kleinen Dingen des Lebens zu.

Da ich aber mal ganz und gar nicht der erfahrene Makrofotograf bin, tat ich mir mit dieser Aufgabe auch richtig schwer. Ich bin wie so ein “irrer Ivan” (Kennt eigentlich jemand noch den Film mit Sean Connery “Roter Oktober”?) durch den Garten gerannt und hab verzweifelt nach etwas gesucht, das irgendwie passen könnte. Aber zum Glück habe ich eine kreative Frau, die unseren Garten besser kennt als ich. Und auch wenn das Motiv alles andere als einladend ist, irgenwie hat es was interessantes an sich. In ganz groß und auf dem Papier, bzw. Display finde ich Spinnen gar nicht so hässlich :mrgreen: Ich hasse sie aber trotzdem. Ich bin halt ein Stadtkind, durch und durch… 🙂

f/10.0 - 1/60 - 270mm - ISO 200 - Blitz SB600

f/10.0 – 1/60 – 270mm – ISO 200 – Blitz SB600

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