Fuji X-M1 Roadshow, Peter Hawk und Besier Oehling

Gestern war ich in Wiesbaden auf der Fuji X-M1 Roadshow. Michael aka blogfotografie.de war auch mit und hat auch bereits darüber gebloggt.  Der Workshop wurde in der Wiesbadener Filiale von Besier Oehling durchgeführt. Der Dozent war Peter Hawk. Und um es vorweg zu nehmen, diese 4 Stunden Workshop haben es in sich gehabt. Ich bin begeistert. Nicht nur von der kleinen Fuji X-M1, Peter Hawk hat’s einfach drauf. Der Typ ist cool und versteht es, Workshops zu halten. Didaktik, Rhetorik und seine offene und sympathische Art sind unverwechselbar. Ein Workshop bei ihm lohnt sich definitiv!

Fuji X-M1 Workshop
Es waren insgesamt etwa 20 Teilnehmer da, die sich gestern zwischen 12 und 16 Uhr ganz der Fuji X-M1 hingeben konnten. Es  fing mit einer kurzen theoretischen Einführung in die Funtionen der Kamera an. Peter hat gleich am Anfang das Eis gebrochen, in dem er jedem das DU angeboten hat. Die Stimmung war dementsprechend locker und angenehm. Und der Theorie Teil war alles andere als trocken. Es war lustig, spannend und informativ. Zum Glück, denn ich befürchtete schon, dass es sich bei dem Workshop um eine langweilige Pruduktpräsentation handelte. Aber ganz im Gegenteil: Fuji rockt!

die Kamera
Die Fuji X-M1 hat einen X-Trans-CMOS-Sensor mit 16 Megapixeln, ein schwenkbares 3-Zoll-Display mit 920.000 Pixeln, schnelle Reaktionszeiten und eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 5,6 Bildern/s. Und die Menuführung ist unglaublich intuitiv. Am besten gefiel mir die Fokuskontrolle, die hat mich echt geflasht. So simpel und genial. Man drückt nach dem Fotografieren die “play” Taste, um sich das Bild anzuschauen und beim Drücken des vertikalen Drehrädchens auf der Kamerarückseite zoomt die Bildkontrolle in die 100% Ansicht direkt auf den Punkt, den die Kamera fokusiert hat. So kann man sowohl Schärfe, als auch Fokuspunkt relativ schnell kontrollieren. Warum hat Nikon sowas nicht?!

der Workshop
Dann kam der praktische Teil. Endlich fotografieren! Nach der Einführung hat jeder Teilnehmer eine Fuji mit einem Objektiv in die Hand bekommen und wir konnten an zwei Lichts Sets mit Dauerlicht Lampen und zwei erfahrenen Modellen – Hannah und Alanis – die Kamera austesten. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt und jeder hatte ausreichend Zeit mit verschiedenen Objektiven an beiden Sets ausgiebig Bilder zu produzieren. Peter lief herum und gab immer praktische Tipps und Hilfestellung.

Dabei habe ich zwei Sachen gelernt:

  1. Ich will eine Tageslicht Ringleuchte haben und
  2. mein Budget für Fotozubehör muss unbedingt erhöht werden :mrgreen:

Wir hatten an einem Set als primäre und einzige Lichtquelle eine Tageslicht Ringleuchte. Welche das genau war, muss ich noch mal bei Besier erfragen. Kostenpunkt ist wohl um die 130,- EUR etwa. Das wird definitiv mein nächstes Fotogimmick, dass ich mir gönnen werde.

Fazit
Wenn ich mir die Ergebnisse des Workshops betrachte, die Bilder die ich geschossen habe, die Begehrlichkeiten, die geweckt wurden (Kamera, Fotozubehör, Workshops, etc.), kann ich mehr als nur zufrieden sowohl Peter Hawk, als auch Fuji weiterempfehlen.

Der gestrige Tag hat Spass gemacht und die Neugier auf Fuji wurde geweckt. Vor meiner aktuellen Nikon hatte ich ja bereits jahrelang eine Fuji S5 Pro als Kamera, die mich wirklich nie enttäuscht hat. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Fotografieren mit so einer kleinen System Kamera im Retro Style so einen Riesen Spass macht. Als Peter in der Einführung erzählte, dass er sogar mal eine ganze Hochzeit mit den kleinen Fuji Kameras fotografiert hat, wurde ich hellhörig. Man stelle sich das mal vor: eine Hochzeit mit so kleinen System Kameras zu fotografieren. Ich war skeptisch. Aber heute, nach der Erfahrung mit der Fuji X-M1 könnte ich es mir sogar tatsächlich vorstellen, wenigstens einige Situationen einer Hochzeit damit fotografieren zu können. Das wäre echt ein Traum. Die kleine Fuji ist mit Objektiv in etwa so schwer, wie der Batteriegriff meiner D600. Wer mal eine ganze Hochzeit mit allem drum und dran fotografiert hat, weiß wie schwer Fotokram ist. Der Rücken würde es mir danken.

Mein persönliches Fazit dazu ist, ich werde ernsthaft darüber nachdenken und mir evtl. noch eine Zweitkamera zulegen. Welche das sein wird, weiß ich noch nicht. Die X-M 1 hat keinen Sucher und das störte mich etwas an der X-M1. Aber vielleicht wird die X-PRO 1 in Frage kommen. Mal sehen…

Wen ich nun übrigens etwas neugierig auf die Fuji Kameras gemacht habe, hier noch ein Tipp für alle Frankfurter. In der Frankfurter Besier Oehling Filiale gibt es bald die sog. Fuji Tage. Neben der Gelegenheit, einem Experten über die Schulter zu schauen, der die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten der X-Serie und der Long-Zoom Bridge- und Kompaktkameras vorstellt, kann man wohl auch alle Fujifilm Kameras an den Tagen für mehrere Stunden ausleihen und selber testen:

  • 06. bis 09.; 16.; 19. und 23. Dezember 2013
  • 02. bis 04. Januar 2014

Und wer gerne mal eine Kamera eines anderen Herstellers austesten möchte, sollte sich das folgende Wochenende vormerken: am 15. und 16. November 2013 findet die Frankfurter Fotomesse bei Besier Oehling statt. An dem Freitag und Samstag werden Canon, Nikon, Olympus, Sony, Fujifilm, Samsung, Sigma und Tamron die neuesten Techniken, Tipps und Tricks zeigen und auf alle individuellen Fragen von Fotoenthusiasten eingehen.

Und hier die Bilder, die ich gestern mit dieser kleinen süßen Fuji geschossen habe. Sowohl ein paar making of Bilder, als auch einige nette Portraits. Viel Spass beim Betrachten!

Das könnte dich auch interessieren:

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Fuji Hawk Roadshow – die Zweite | BlogNotiz.de

Schreibe einen Kommentar